ShareHouse-Preisvergleich schafft Transparenz

Bei der Suche nach einem kostengünstigen Lagerplatz war in der Vergangenheit das Prinzip Zufall ein teurer Gefährte. Objektive Vergleichsmöglichkeiten über Bundesländer hinweg waren schlicht Mangelware. Nicht selten stellte man sich die Frage: Zahle ich zu viel für meine Lagerlösung? Doch damit ist jetzt Schluss! Wir haben endlich einen Preisindikator entwickelt, der die Kosten für kurzfristige Palettenstellplätze vergleichbar macht. Einfach, transparent, übersichtlich!

Der Markt für Lagerkosten in Deutschland ist kompliziert. Faktoren wie die geografische Lage, die Nachfrage durch Industrie und Handelsunternehmen sowie das allgemeine Preisniveau beeinflussen die Kosten. Darüber hinaus fehlte bislang eine Übersicht, die die aufgerufenen Preise für Lagerlösungen in Relationen stellt.

Darum gibt es nun den objektiven Preisvergleich für kurzfristig gebuchte Palettenstellplätze. „Wir waren die ständige Intransparenz einfach leid. Mit dem Preisindikator haben alle, die Lagerfläche benötigen, nun eine erste objektive Indikation“, sagt unser Geschäftsführer Jörg Klöpper.

Kostenvergleich berücksichtigt 1,5 Millionen Quadratmeter Lagerfläche

Doch wie sind wir bei unserer Untersuchung genau vorgegangen? Ziel war es, die durchschnittlichen Preise für Ein- und Auslagerung sowie für das Lagergeld auf Ebene der Bundesländer zu ermitteln. Dafür haben wir insgesamt 465 Standorte untersucht, die auf ShareHouse freie Flächen zur Verfügung stellen. „Insgesamt wurden mehr als 1,5 Millionen Quadratmeter Fläche ausgewertet.  Das ist eine valide Grundgesamtheit“, betont Klöpper.

Verschiedene Faktoren sorgen für Preisdifferenzen bei Lagerkosten

Je nach Standort lassen sich bei Lagerkosten teils deutliche Preisunterschiede feststellen. So ergeben sich in den östlichen Bundesländern vergleichsweise attraktive Lagergelder und niedrigere operative Handlingkosten. Mit Lagergeld wird eine Leistungsabrechnung beschrieben, die zum Einsatz kommt, wenn ein Händler bei einem Logistik-Dienstleister Lagerfläche gemietet hat. Das Lagergeld wird an den Dienstleister gezahlt und ist abhängig vom Warengewicht, der Lagerfläche und der Lagerzeit. Den niedrigsten Wert erreicht Sachsen mit durchschnittlich 0,19 Euro pro Tag. Gründe hierfür sind insbesondere das geringere Lohnniveau und die günstigeren Grundstückspreise. Im Vergleich dazu sind Lagerlösungen in strategisch günstigen Lagen deutlich kostspieliger. Wenn Faktoren wie Hafennähe oder der Zugang zu Konsumzentren hinzukommen, steigen auch die Preise. In Hessen werden z.B. durchschnittlich Kosten von 0,35 Euro Lagergeld pro Tag aufgerufen.

Deutschlandweit liegen die durchschnittlichen Kosten für Ein- und Auslagerung demnach bei 2,85 Euro pro Bewegung. Das Lagergeld kommt im Bundesdurchschnitt auf einen Betrag von 0,26 Euro pro Tag.

Große Unterschiede in den einzelnen Bundesländern

Schaut man sich die einzelnen Bundesländer an, erkennt man deutliche Unterschiede bei den Kosten. Insbesondere Thüringen punktet aufgrund seiner zentralen Lage und erfährt eine erhöhte Nachfrage. Hier liegen die Kosten für Ein- und Auslagerung bei 3,84 Euro pro Bewegung. Doch auch in Berlin tut sich einiges. Die Bundeshauptstadt boomt nicht nur bei Eigentumswohnungen und Häusern, auch bei Logistikimmobilien steigen die Preise: Immer mehr Handelsunternehmen errichten ihre Lagerflächen am Speckrand und Grundstücke werden knapp. Für kurzfristig gebuchte Stellplätze werden durchschnittlich Kosten von 0,30 Euro Lagergeld pro Tag fällig.

Preisvergleich für Lagerkosten herunterladen

Wer einfach und schnell die relevanten Preise vergleichen möchte, der wird hier fündig. Unsere Infografik gibt’s dort zum Download.

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