Lagerflächen im Überblick

Posted by Jörg Klöpper on Dec 19, 2018 8:58:46 AM

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So finden Sie den passenden Lagerraum für Ihre Produkte

Lager ist nicht gleich Lager. Unternehmen müssen bei der Auswahl geeigneter Flächen eine Vielzahl an Faktoren berücksichtigen. Neben Erreichbarkeit, Lage und Größe sind das vor allem die Ausstattung und Vorschriften zur Sicherheit, die bei bestimmten Produkten eingehalten werden müssen. Wir haben für Sie ein paar Tipps zusammengestellt, wie Sie die passende Lagerfläche für Ihre Ware finden.

Die Suche nach einem geeigneten Lagerraum beginnt damit, die perfekte Lage zu finden. Entscheidend ist für viele die Nähe zum eigenen Unternehmen. Ebenfalls berücksichtigt werden muss die Erreichbarkeit der Lagerfläche, die zum Beispiel durch eine gute Autobahnanbindung gegeben sein kann. Aber auch der Anschluss an den Bahnverkehr, die Nähe zu einem Hafen oder Flughafen, einem Zollamt oder wichtigen Kunden oder Lagern von Vertriebspartnern fließen in die Entscheidung ein.

Dabei ist die Lage nicht nur für das eigene Unternehmen entscheidend, sondern hilft auch dabei, die Abläufe in der Logistik zu vereinfachen. Für Lieferanten ist die Erreichbarkeit beispielsweise ein wichtiger Faktor. Erfolgt die Anlieferung per Lkw, müssen die großen Fahrzeuge das Lager unkompliziert anfahren können. Ist die passende Lage gefunden, hängt der weitere Entscheidungsprozess insbesondere von der Art der Waren ab, die eingelagert werden sollen.

Auf die Größe kommt es an

Unternehmen müssen genau planen, wie groß die Lagerfläche sein soll, die sie benötigen. Denn es macht einen Unterschied, ob beispielsweise Baumaterialien oder empfindliche technische Geräte in dem Lager untergebracht werden sollen. Dabei bestimmen vor allem Anzahl und Größe der Ware, wie viel Platz die Artikel in Anspruch nehmen. Zu kleine Lagerflächen zwingen Firmen schnell dazu, weitere Flächen anzumieten. Sind die Kapazitäten zu umfangreich, wirkt sich das negativ auf das Preis-Leistungs-Verhältnis aus.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, wie die Ware verpackt ist: zum Beispiel auf Europaletten oder einem anderen Ladungsträger. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die benötigte Fläche, sondern auch auf den Lagertypen. Denn nicht jedes Lager eignet sich für jeden Ladungsträger.

Produkteigenschaften entscheiden über die passende Lagerfläche

Bei Baumaterialien reicht beispielsweise ein offenes oder überdachtes Außenlager, je nachdem, wie witterungsempfindlich sie sind. Der Vorteil solcher Freilager besteht darin, dass sie günstiger als Lagerhallen sind. Sind die Materialien bei Langfingern beliebt, ist ein Lager mit zusätzlichem Wachschutz die richtige Wahl.

Bei technischen Geräte hingegen ist ein trockener, frostsicherer Lagerraum Pflicht. Sind die Waren wertvoll, empfiehlt es sich außerdem, ein Verschlusslager anzumieten. Dabei handelt es sich um eine abgeschlossene Lagerhalle mit einem zusätzlichen Sicherheitssystem, deren Zutritt nur einem eng definierten Personenkreis gestattet ist. Die Ware ist auf diese Weise besonders gut vor Diebstahl geschützt.

Spezielle Lagerflächen für sensible Güter

Darüber hinaus gibt es Güter, die nur in bestimmten Lagern untergestellt werden dürfen. Das gilt etwa für Lebensmittel. Hier wird eine gekühlte und trockene Fläche innerhalb eines Gebäudes benötigt. Schnell verderbliche Nahrung wird in einem Kühllager bei vorgegebenen Temperaturen eingelagert. Ein anderes Beispiel sind Gefahrstoffe. Werden derartige Stoffe gelagert, müssen vorgeschriebene Richtlinien etwa an Brandschutz und Sicherheit eingehalten werden. Dafür gibt es speziell ausgerüstete Gefahrstofflager.

Die Lagerausstattung muss passen

Mit Blick auf die Ausstattung haben Unternehmen verschiedenste Möglichkeiten, unter denen sie auswählen können. Müssen sie beispielsweise palettierte Ware verwahren, sind Lager mit festen Einrichtungen wie Regalsystemen geeignet. Besonders praktisch sind Hochregale, da sie den Platz innerhalb der Halle effizient ausnutzen. Hochregallager werden häufig durch IT-Systeme gesteuert, die an eine entsprechende Lagerverwaltung gekoppelt sind. Das heißt: Hier läuft die Ein- und Auslagerung der Waren vollautomatisiert ab. Der Materialfluss ist dadurch deutlich effizienter als bei manueller Handhabung, derartige Lager haben aber häufig auch ihren Preis.

Der Regallagerung gegenüber steht die Blocklagerung. Dabei werden die Waren entweder direkt auf dem Boden oder auf Paletten gestapelt. Die Hallen sind demnach nicht mit festen Lagereinrichtungen ausgestattet. Besonders geeignete sind solche Lager sowohl für schwere und unhandliche Ware als auch für Schüttgut wie Getreide und Kohle. Auch hier wird deutlich: Insbesondere die Produkteigenschaften sind für die Wahl des passenden Lagers entscheidend.

Die Checkliste

Was bei der Auswahl des passenden Lagers beachtet werden muss, haben wir in einer Checkliste zusammengestellt. Hier geht's zum Download

Topics: Lager, Lagerflächen, Warehousing

ShareHouse 

Der Marktplatz für Lagerflächen

Auf ShareHouse können Lagerbetreiber deutschlandweit freie Lagerflächen zur Verfügung stellen und somit ihre Lager effizienter bewirtschaften. Unternehmen hingegen können sich mit wenigen Mausklicks in diese Lager einbuchen und somit ihre Kapazitäten erhöhen, um beispielsweise Produktionsspitzen auszugleichen. 

Hier werden wir regelmäßig Artikel veröffentlichen, die Themen aus der Logistik, Digitalisierung sowie unserer Unternehmensentwicklung behandeln. Wir freuen uns über reges Feedback! 

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