Wie Unternehmen flexibel dem schwankenden Lagerbedarf begegnen

Posted by Jörg Klöpper on Dec 5, 2018 4:17:42 PM

Volatiler Lagerbedarf

 

Es weihnachtet im Einzelhandel und im E-Commerce. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Händler selbst, sondern vor allem auch auf ihre Produktion und Logistik. Denn in Spitzenzeiten wie vor Weihnachten ist der Bedarf an Lagerraum besonders hoch. Nur, wer ausreichend Stellfläche hat, kann schnelle Nachlieferungen sicherstellen. Und das gewinnt vor dem Hintergrund einer zunehmenden Kundenorientierung auf zum Teil immer härter umkämpften Märkten an Bedeutung. Unternehmen müssen deshalb ihre Lagerkapazitäten flexibel an das volatile Nachfrageverhalten anpassen können.   

Um den Bedarf an Lagerflächen zu ermitteln, gibt es zahlreiche mathematische Formeln und Analysetools. Oftmals prognostizieren Unternehmen zukünftig erforderliche Kapazitäten auf Basis der bisherigen Nachfrageentwicklung. Doch nicht alles lässt sich planen: Neue Kundenaufträge etwa oder ein verändertes Konsumentenverhalten beeinflussen den Lagerbedarf. Derartige Entwicklungen sind nicht immer abzusehen. Vier Komponenten fließen deshalb in die Bedarfsanalyse ein:

  • Grundbedarf: langfristig konstant zur Verfügung stehende Lagerflächen
  • Trendkomponente: langfristige Entwicklung des Lagerbedarfs
  • Saisonkomponente: periodische Schwankungen rund um den Trend
  • Zufallskomponente: einmalige, zufällig verteilte Einflüsse

Stolpersteine sind Leerstände und Überkapazitäten

Durch das Weihnachtsgeschäft prägt aktuell insbesondere die Saisonkomponente die Nachfrageentwicklung. Diese ist zwar zeitlich festgelegt und kann dadurch in der Planung berücksichtigt werden, das bedeutet aber nicht, dass Unternehmen auf einmal über mehr Lagerflächen verfügen. Insbesondere dann nicht, wenn sie ihre Waren in ihrem eigenen Lager unterbringen, das auf eine bestimmte Größe beschränkt ist. 

Noch schwieriger wird es, wenn zufällige Entwicklungen die Nachfrage verändern. Das können kurzfristig auftretende Markttrends oder Überproduktionen sein. In derartigen Fällen stehen Unternehmen vor der Herausforderung, kurzfristig den Lagerbedarf anzupassen.

Hier ist Flexibilität gefragt. Betriebe, deren Lagerflächen immer konstant sind, kämpfen mit gleich zwei Problemen. In Zeiten eines niedrigen Nachfragevolumens sind sie mit Leerständen konfrontiert und erleiden dadurch Gewinneinbußen. Steigt der Bedarf, haben sie nicht ausreichend Kapazitäten zur Verfügung.

 

Lagerfläche mieten statt selbst zu bauen

Diesen Problemen beugen Unternehmen vor, indem sie nicht ausschließlich eigene Lagerhallen nutzen, sondern auch flexibel Lagerflächen anmieten. Über den digitalen Marktplatz Sharehouse haben sie zum Beispiel die Möglichkeit, kurzfristig Kapazitäten zu buchen, um in Spitzenzeiten oder bei kurzfristig auftretenden Trends dem gestiegenen Bedarf gerecht zu werden. Unternehmen profitieren so von einer höheren Planungssicherheit. Und das kommt langfristig der Kundenzufriedenheit zugute.

Von Vorteil ist diese Vorgehensweise insbesondere auch dann, wenn für neue Produkte bestimmte Lagereigenschaften erforderlich sind. Erweitert eine Firma beispielsweise ihr Portfolio um tiefgekühlte Ware, benötiget sie Stellflächen, die die geforderten Temperaturzonen abdecken. Anstatt ein eigenes Lager zu bauen, ist es in solchen Fällen einfacher und kosteneffizienter, vorhandene Lagerflächen zu mieten, in denen die Einhaltung der Kühlkette sichergestellt wird.

Gleichzeitig können Unternehmen, die ihre eigenen Hallen erweitert haben, ihre Kapazitäten auf dem digitalen Marktplatz anbieten. Auf diese Weise vermeiden sie Leerstände in den eigenen Hallen, wenn die Waren nicht ausreichend Platz füllen.

 

 

Topics: Lager, Lagerflächen

ShareHouse 

Der Marktplatz für Lagerflächen

Auf ShareHouse können Lagerbetreiber deutschlandweit freie Lagerflächen zur Verfügung stellen und somit ihre Lager effizienter bewirtschaften. Unternehmen hingegen können sich mit wenigen Mausklicks in diese Lager einbuchen und somit ihre Kapazitäten erhöhen, um beispielsweise Produktionsspitzen auszugleichen. 

Hier werden wir regelmäßig Artikel veröffentlichen, die Themen aus der Logistik, Digitalisierung sowie unserer Unternehmensentwicklung behandeln. Wir freuen uns über reges Feedback! 

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